Ein außergewöhnliches Projekt: Dieser “matching numbers”-Porsche 914/6, erworben 1970, wurde 1975 von Porsche zu einem GT umgebaut. Die Option M471 enthält nicht nur breitere Kotflügel, sondern auch eine verstärkte Karosserie und breitere Fuchs-Felgen. Die Farbe: L908 (grand prix weiß).
Vor wenigen Jahren wurde das Auto zu einem einzigartigen Tribut an die 914er-Historie aufgebaut – und zwar bei der Firma Ruf, zeitgleich zur dort stattfindenden Restaurierung eines originalen 914/6-Rallyeautos. Dabei konnte das Werksauto studiert werden und die dort vorgefundenen Lösungen für dieses Projekt nochmals optimiert werden. Federführend für den Umbau war Stefan Roser, bekannt für seinen legendäre Nordschleifen-Parforceritt mit dem “Yellowbird”.
Der Originalmotor dieses 914/6 wurde von Helmut Pietsch, dem früheren Kundensport-Leiter von Porsche, komplett neu aufgebaut. Mit Doppelzündung und zahlreichen Optimierungen sind jetzt 190 PS eingetragen, damit liegt er auf dem Niveau eines 916. Zu den zahlreichen Features dieses Autos gehören originale Fuchs-Felgen, Michelin-TB15-Reifen, ein Heigo-Käfig, ein Ölkühler, der mit jenem des Monte-Carlo-914/6 identisch ist, Glasfaser-Hauben mit Balsaholz-Verstrebungen sowie Bremssättel vom Porsche 917/RSR.
Das Auto ist straßenzugelassen: Stay tuned.
Fotos: @roadcarandi (dynamisch), Matthias Knödler (statisch)